Die Stupa des Wat Pa Keson Sin Khun Thamma Chedi auf dem Phu Pha Daeng. 98 Meter hoch.
 
So alt wurde der Mönch, der den Bau dieses Wat in Auftrag gegeben hat.
 
Wat Pa Keson Sin Khun Thamma Chedi auf dem Phu Pha Daeng. Eine grossartige Anlage an einem ganz besonderen Ort.
 
Das ganze Bauwerk wird nur über Spenden finanziert. Man kann nur hoffen, dass die Spenden weiterhin fliessen
Wie ein Tempel zu zwei Buddhas kommt.
 
Buddhastatuen sollten im besten Fall Jahrhunderte überdauern ­– genau wie die Statuen an den Kult- und Kulturstätten Europas. Also werden sie vorzugsweise aus Marmor gemeisselt. Doch da Carrara etwas gar weit weg von Thailand liegt, holt man sich hier den Marmor oftmals aus Indien.
So auch für dieses Werk am Tempel Phu Pha Daeng. Nur war der ausgesuchte Marmorfelsblock mit seinen 52 Tonnen übergewichtig, also wurde er vor dem Transport in zwei Teile geschnitten.
Der eine Block wiegt nun 30 Tonnen, daraus wird eine Buddhastatue von 2,1 Meter Höhe gemeisselt. Der zweite Block wiegt 22 Tonnen und wird in einen Buddha von 1,4 Meter Höhe verwandelt.
Die beiden „Rohbuddhas“ verursachten Kosten von 12 Millionen Baht, bis sie an ihrem Bestimmungsort ankamen.
Beide Buddhas werden sich in der Haltung Mara Vichai präsentieren: sitzend, mit der linken Hand auf dem Schoss und der rechten Hand auf dem Knie.
Nicht nur die Grösse eines Buddhas bestimmt die Dauer der Herstellung, sondern in hohem Mass auch die Gesteinsart und natürlich die Stilrichtung.
Die Steinmetze sind begnadete Künstler und ihre Statuen sind handwerkliche Meisterleistungen.
Bemerkenswert ist, dass nur gewisse auserwählte Steinmetze die Gesichter der Buddhas meisseln. Andere wiederum sind spezialisiert auf die blumenverzierten Umhänge, die Hände oder die Ketten. Durch diese Zusammenarbeit der Spezialisten entstehen die wirklich einzigartigen Buddhastatuen.
März 2021: Die Statuen werden aus indischem Marmor gefräst und gemeisselt.
März 2021: Einer der beiden Marmorblöcke
März 2021: Die Künstler sind am Werk – im nur mässig kühlenden Schatten.
März 2021: Der eingesetzte Maschinenpark ist überschaubar…
März 2021:  Ohne etwas Rechnen entsteht kaum ein Kunstwerk.
Mai 2021:  Ein Kontrollbesuch. Wie weit sind die Steinmetze gekommen bei der Gestaltung des Buddhas
Mai 2021: Auf den ersten Blick sieht selbst ein Farang, dass der grosse Marmorblock schon ungefähr die Umrisse eines Buddhas zeigt.
 
Aber aus der Nähe – was für ein Desaster: Der Block ist gerissen! So kann er in dieser Form nicht mehr gebraucht werden.
 
Ein Schaden von gegen 170.000 Euro – über 5 Millionen Baht und das ist eine Menge Geld.
 
Mai 2021: So sieht man die Konturen des Buddhas besser: Kopf, Körper, Sockel. Nach diesem Muster aus Kunststoff sollte der Marmorbuddha entstehen.
 
Auf Nachfrage beim bauleitenden Mönch was nun mit dem defekten Marmorblock geschehen soll meinte er, ein Teil des Blockes könne für die Herstellung von kleinen Figuren von ungefähr 30 bis 50 cm Höhe, wie im Foto unten verwendet werden.
 
Auf gutes Gelingen
 
Wegbeschreibung:

So gelangen Interessierte zum Phu Pha Daeng: von Udon Thani auf der Strasse 210 in Richtung Nong Bua Lamphu, in Nong Wua So beim Lichtsignal nach links auf die Strasse 2315 bis nach Nong O und nach dem Dorf links abbiegen auf die 4050 bis zum Wat.
 
Directions:

This is how interested people can get to Phu Pha Daeng: from Udon Thani on road 210 towards Nong Bua Lamphu, in Nong Wua So at the traffic lights turn left onto road 2315 to Nong O and after the village turn left onto 4050 to Wat.
 
Koordinaten 17.176567,102.629342